Fischsterben in europäischen Gewässern

Gewässer sind vor allem eines: Lebensräume. Dabei ist es egal ob für Amphibien, für Säugetiere wie den Biber, oder für Fische. Auch Kleinstlebewesen, wie Zooplankton, spielen in der aquatischen Nahrungskette eine grundlegende Rolle. Der Rückgang der aquatischen Vielfalt hat zahlreiche Gründe.

Fischregionen

Fließgewässer weisen in ihrem Verlauf von der Quelle eines Gewässers bis zu ihrer Einmündung ins Meer unterschiedliche Eigenschaften auf, die wiederum für unterschiedliche Fischarten optimale Lebens- und Laichbedingen bereitstellen.

Fischfamilien und ihre Bedürfnisse

Bei den Fischen gibt es, wie bei allen Tieren und Pflanzen, eine Einteilung in Familien. Zur Einteilung in diese Gruppen dienen vor allem sichtbare Erkennungsmerkmale, aber auch die jeweiligen artspezifischen Bedürfnisse. 

Free flowing rivers?

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie fordert die Durchgängigkeit der Flüsse in Längsrichtung (longitudinal continuity), um Wasserlebewesen die Wanderung entlang des Flusses zu ermöglichen.

Furt-Kolk Sequenzen

Unter der Furt-Kolk Sequenz versteht man eine für flache Gewässer typische Abfolge von Erhöhungen und Vertiefungen im Flussbett. Handelt es sich um natürliche Gewässer, bildet die Flusssohle Unebenheiten aus. Mit der Zeit entstehen Tiefpunkte, die Kolken, sowie Hochpunkte, die Furten.

Fischschnecken

Fischwanderhilfen stellen wichtige Aspekte beim Bau und der Revitalisierung von Kleinwasserkraftwerken dar, um die Durchgängigkeit sicherzustellen und die unterschiedlichen Fischarten zu schützen.

Fischlift und Fischliftschleuse

Fischlifte zählen – so wie Rampen, Umgehungsgerinne oder auch Fischschnecken – zu den Fischaufstiegshilfen. Sie ermöglichen es Wasserbewohnern, Wasserkraftwerke zu durch- bzw. umschwimmen, ohne Schaden zu nehmen.

Frauen in der Wasserkraft

Spezifisch für die globale Wasserkraft-Branche hat sich die Weltbank (eine multinationale Entwicklungsbank) in einer empirischen Studie mit der Frage, wie man ein attraktives und gleichberechtigtes Arbeitsumfeld für Frauen in der Wasserkraft-Branche schafft, auseinan­dergesetzt und im Zuge dessen Handlungsempfehlun­gen erarbeitet.

Fallhöhe

Die Fallhöhe ist die Differenz zwischen dem Ober- und Unterwasser (also dem Wasserstand vor bzw. nach dem Kraftwerk). Sie ist gemeinsam mit dem Wasserdurchfluss ein wesentlicher Parameter für die Leistung, die ein (Klein-)Wasserkraftwerk erbringt. Der Zusammenhang zwischen den einzelnen Indikatoren wird besonders durch die folgende Formel zur Berechnung der Leistung eines Kraftwerks ersichtlich:

Fischschutz und Fischabstieg an Wasserkraftanlagen

Das Wandern der Fische im Laufe ihres Lebens ist eine Verhaltensweise, die zum natürlichen Lebenszyklus aller heimischen Fische gehört. Wandern Fische flussaufwärts und müssen dabei eine kraftwerksbedingte Barriere überwinden, muss durch eine Fischaufstiegshilfe die Passage ermöglicht werden.